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Beschäftigen die Schüler sich tatsächlich mit Hausaufgaben oder liegen sie nur auf der faulen Haut?

Hallo alle zusammen,

wegen der momentanen Lage hier in Rheinland-Pfalz und Umgebung wurden ja größtenteils alle Schulen geschlossen, deshalb sitzt auch die Mehrheit aller Schüler unter Quarantäne zuhause sitzt. Viele denken sich jetzt bestimmt: „wie toll das sein muss als Schüler zuhause zu sitzen und nichts machen zu müssen, außer fernzusehen und ab und zu kurz ein paar Minuten in ein Schulbuch zu schauen“.

Aber das stimmt nicht! Es gilt sogar das Gegenteil: wir müssen als Schüler mehr Aufgaben erledigen, als zuvor. Deshalb möchte ich euch einmal ein wenig von meinem Tagesablauf berichten: 

Ich stehe im Moment unter der Woche um 8:45 Uhr auf, frühstücke und setze mich an meinen Schreibtisch. Dort prüfe ich meine E-Mails, denn ich bekomme meinen Schulstoff hauptsächlich per E-Mail (und zwar nicht gerade wenig). Viele Schulen nutzen auch die Internetplattform Moodle als Hilfsmittel, wobei die Seite leider vormittags öfter überlastet war. (Wer mehr über Moodle erfahren möchte, kann mal auf unserer Moodleseite vorbeischauen). Sobald ich meine Aufgaben habe, mache ich mir einen Plan für den Tag, also was ich bis wann wieder zurückschicken (abgeben) muss. Wenn ich den Plan dann habe, sitze ich bis ca. 13Uhr an meinen Aufgaben. Von 13 bis ca. 16 Uhr mache ich eine Pause. In der Zeit gehe ich dann mit meinem Hund raus oder treibe etwas Sport (z.B. joggen). Natürlich habe ich auch noch zuhause in meiner Familie Verpflichtungen, die erfüllt werden müssen. Das ist dann sowas wie im Haushalt zu helfen, kleinere Geschwister zu bespaßen oder andere Aufgaben. Ab 16 Uhr setze ich mich nochmal an die Schulsachen und überprüfe, dass ich nichts vergessen habe. Ab 18 Uhr bis 18:30 Uhr habe ich dann endlich richtige Freizeit in der ich dann einfach mal abschalten kann. Irgendwann ab 22 Uhr oder etwas später gehe ich dann schlafen und fange am nächsten Tag von vorne an. 

Ich persönlich habe als Schülerin daraus geschlossen, dass ich sogar noch mehr leisten muss, als vor den „Coronaferien“. Ich hoffe, dass ich euch mit diesem Beitrag zeigen konnte, dass viele Schüler alles andere als auf der faulen Haut liegen und, dass wir wirklich viel leisten müssen!

Ich hoffe, ihr macht trotz der derzeitigen Einschränkungen das Beste draus und bleibt weiterhin gesund.